Staffelmiete

Beim Abschluss einer Staffelmietvereinbarung ist für deren Wirksamkeit § 557 a BGB zu beachten.


Hiernach muss in der Vereinbarung die jeweilige Miete oder die jeweilige Erhöhung in einem Geldbetrag ausgewiesen werden.

Die Miete muss jeweils mindestens ein Jahr unverändert bleiben.

Während der Laufzeit einer Staffelmiete ist eine Erhöhung nach den §§ 558 - 559 b BGB ausgeschlossen.

Das Kündigungsrecht des Mieters kann für höchstens vier Jahre nach Abschluss der Staffelmietvereinbarung ausgeschlossen werden.

Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.


Die wirksame Vereinbarung einer Staffelmietvereinbarung hat zur Folge, dass zu dem Zeitpunkt, zu dem eine höhere Miete im Rahmen der Staffel vereinbart worden ist, automatisch vom Mieter geschuldet wird, ohne dass es einer gesonderten Erklärung oder Aufforderung durch den Vermieter bedarf.

Das In-Kraft-Treten einer höheren Miete ist demnach auf einen längeren Zeitraum hin vorgegeben.

Die Staffelmietvereinbarung selbst unterliegt keiner zeitlichen Beschränkung.

siehe auch >> Mieterhöhung